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Lissachatina zanzibarica (Bourguignat, 1879)

Lissachatina zanzibarica gehört neben Lissachatina allisa zu den wenigen sogenannten lebendgebärenden Arten in Haltung. Es gibt sie in verschiedenen Farben, die alle in einem Becken gehalten werden können. 

Lissachatina zanzibarica

Systematik

Familie: Achatinidae (Achatschnecken)

Gattung: Lissachatina

Art: Lissachatina zanzibarica (Bourguignat, 1879)

Ältere Synonyme: Achatina zanzibarica

Spitznamen: zanzi

Trivialnamen für bestimme Farbmorphen: "Pink top"

 

Für Lissachatina zanzibarica sind keine Unterarten beschrieben. Varianten mit rötlichen Apex werden auch als Lissachatina zanzibarica "Pink top" geführt.

Herkunft

Verbreitungsgebiet: Sansibar, Tansania, Kenia

Aussehen

Weichkörper: grau mit dunklem Aalstrich

Gehäusefärbung:​ Grundarbe variabel haselnussbraun oder strohgelb, optional mit haselnussbraunen Streifen

Gehäuseform: variabel länglich-oval oder leicht bauchig-oval, schmal und spitz zulaufend, durchschnittlich 10 cm lang

Gehäusestruktur: glatt

Anzahl der Windungen: 6 bis 7

Apex: schmal-spitz, farblich rötlich oder beige

Columella: bläulich weiß

Geschlechtsreife: ab 6 Monate

Fortpflanzung: Ovovivipar (Eilebendgebärend)

Gelegegröße: 40 bis 50 Jungtiere

Lissachatina zanzibarica gestreift und

ungestreift

Lissachatina zanzibarica Jungtiere

Lissachatina zanzibarica
Lissachatina zanzibarica
Lissachatina zanzibarica
Karte_zanzi.png

Lissachatina zanzibarica Aborteier

Haltungsprofil

Temperatur Tag/Nacht: ~ 25 / ~ 23 °C

Luftfeuchtigkeit: ~ 80-90 %

Beckengröße für drei Tiere: mindestens 80x40 cm

Aktivität: vor allem abends aktiv

Kontakt mit Menschen: größere Tiere ziehen sich für gewöhnlich nicht sofort zurück

Marktlage: erhältlich aber selten

Vergesellschaftung: gestreifte und ungestreifte Varianten

 

Lissachatina zanzibarica

Gut zu wissen

Lissachatina zanzibarica ist in Form, Farbe und Gestalt sehr vielfältig. Es gibt sie als gestreifte, ungestreifte Varianten oder im uniformen haselnussbraun. Wie Lissachatina allisa legt Lissachatina zanzibarica keine Eier ab, sondern bereits fertig geschlüpfte Jungtiere. Auch bei dieser Art kann es hin und wieder zu sogenannten Aborteiern kommen. Durch den Namen kommt es manchmal zu Verwechselungen mit Lissachatina allisa Zanzibar. Hierbei handelt es sich allerdings um verschiedene Arten. 

Bildergalerie

Die AchatSchnecken Kolumne

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